Mittwoch, Mai 26, 2004

Hochsicherheitslabor

Im Labor zu arbeiten kann gefährlich sein.....
Vor allem seit dem es hier in den letzten Monaten Anschläge gegeben hat. So hat zum Beispiel jemand Kaffee vergiftet, die Kuehlschränke vom Strom getrennt und Gashähne offengelassen. Dies alles wurde unter Sabotage abgehakt, die Sicherheitsbestimmungen verschärft und jemand Verdächtiges wurde aus dem Departement geworfen. Komische Geschichte. Immerhin reichte es aus, um auf Seite eins der U-Bahn-Zeitung Metro zu kommen.

Was diese Woche passierte, ist allerdings weniger erfreulich, sogar erschreckend. Irgendjemand hat an besagte Zeitung eine Morddrohung gegen eine Person (?) auf unserem Flur per email geschickt. Wieder Seite 1 in den Nachrichten und ausserdem arbeiten wir jetzt hier unter Bewachung. Den ganzen Tag sitzt und läuft mindestens ein Security-Guard auf unserem Flur herum und schaut uns bei der Arbeit zu. Ich fuehle mich beobachtet.

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