An alle da draußen:
Toll
finde ich es, dass hier relativ viele (für meine Verhältnisse) Leute meinen kleinen unbedeutenden Blog besuchen. Noch toller wäre es allerdings, wenn ihr mal einfach einen Kommentar hinterlassen würdet, es wird sonst etwas einseitig hier. Und ich finde, ich hätte eine Rückmeldung verdient, wenn ihr schon solche Begriffe wie känguruhhoden, enddarmatmung, handbremse festgerostet, wie bekomme ich eine brille und gummibärchen stellungen sucht.
Außerdem: Wer besucht meinen Blog vom Cip-Pool der Uni BT und wer ist koeln.kkf.net? Jemand aus der Heimat?
Also los, schreibt!
Montag, Januar 31, 2005
Sepp brachte einen Kuchen mit zur Arbeit und meinte, er habe das Rezept über Google gefunden.
Olli dazu später: Na, war wohl ein Googlehupf.
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Samstag, Januar 29, 2005
Lunik
Nette Musik aus der Schweiz mit tollen, sehr verstrahlten Alpenfotos in der Platte.
Siehe unten!



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Herzlichen Glückwunsch!
Jorrit und seine Carolina haben eine Veröffentlichung in Nature. Ich bin tief beeindruckt und ziehe meinen virtuellen Hut vor ihnen.
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Gute Nacht, meine Fliegen - Gute Nacht, Tilmann
Gestern war ich bis 5 nach 10 in der Uni, aaaaarg!
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Freitag, Januar 21, 2005
Der mysteriöse Hundehaufen-Beflagger
Neulich im NBK(Nordbayrischer Kurier):
BAYREUTH
Es ist eine etwas eigenartige Geschichte: Seit geraumer Zeit steckt ein Unbekannter kleine amerikanische Flaggen in Hundehaufen. Tausende Fläggchen wehten bereits hauptsächlich in der Eremitage im Wind. Ein stummer Protest aber gegen was? Josef Öttl, Verwaltungsvorstand der Schloss- und Gartenverwaltung Bayreuth und Eremitage, bekommt keine besonders gute Laune, wenn man ihn auf den mysteriösen Fähnchenstecker anspricht: Ein „instinktloser, geistiger Tiefflieger” sei das, perfide und pervers das Treiben, Hundehaufen mit Fähnchen zu markieren noch dazu mit amerikanischen. Das Personal der Eremitage und den anderen Parks sei angewiesen, die Augen offen zu halten, „und den Dingen nachzugehen”, sagt Öttl. Allerdings quälten ihn und seinen Stellvertreter Ingo Berens aktuell die dünne Personaldecke „und die fehlende Schneedecke”, wie Öttl sagt. Denn wenn der Schnee die Hundehaufen zudeckte, wäre wenigstens Ruhe, glaubt er. Beide sind sich sicher, dass der Fähnchenstecker nachts zuschlagen muss: „Wir haben eine Viertelmillion Besucher pro Jahr im Park, die melden uns oft jede Kleinigkeit. Das Personal schaut drauf aber tagsüber ist noch nie was aufgefallen”, sagt Berens. „Teilweise ist 14 Tage oder drei Wochen Ruhe, dann ist wieder alles voll.” Mit Fähnchen. Welches Ziel der Haufen-Beflagger verfolgt, liegt völlig im Dunst: „Wir dachten, mit dem Ende des US-Wahlkampfs fällt das in sich zusammen. Vielleicht hat es aber auch gar nichts mit Amerika zu tun, sondern nur mit einer aus Sicht des Täters übermäßigen Verkotung des Parks”, rätselt Öttl, der die Fähnchenspickerei für „eine Verunglimpfung Amerikas” hält.
Mein persönlicher Held des Monats. Man sollte ihn nach Berlin schicken, da hätte er eine Menge zu tun. Jetzt wird er jedenfalls polizeilich gesucht, typisch Bayreuth.
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Montag, Januar 17, 2005
Ich und meine Pipette
Sehr lustig finde ich es, wenn im Zuge des Mooshammerfahndungserfolges im Fernsehen das Für und Wider bezüglich DNA-Proben gezeigt wird. In nahezu jeder Nachrichtensendung wird dann eine Aufnahme aus einem Labor gezeigt, wo jemand angestrengt mit einer Mikropipette herumwerkelt. Zugegebenermaßen diese Dinger werden natürlich dort eingesetzt, aber die eigentliche Arbeit übernimmt ein Computer.
Es lebe das Klischee. Ein Zahnarzt bohrt ja auch nicht den ganzen Tag durch.
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Donnerstag, Januar 13, 2005
Zukka-zitat: Gna,gna
Vom Labor über den Gang rüber zu den anderen Laboren, Schlüssel vergessen und zurück, wieder hin, Schüssel fürs Eis vergessen und wieder zurück. Vor dem Schüttler stehen, einen Schwall 37°C warme bakterienriechende Luft im Gesicht und bemerken, dass die Hälfte der Proben nicht da sind. Überlegen und bemerken, dass sie noch auf Platte sind, zurückmarschmarsch. Endlich fertig, Jungfrauen sammeln, sind aber keine da, da die Fliegen mal wieder zu alt sind. Fliegen achtlos im Ethanol ertränken, seine Seele im schwarzen Kaffee ebenso ertränken (Milch alle). Agarplatten gießen und dabei nicht aufpassen, Agar klumpt, somit sind zwei Stunden autoklavieren umsonst, danke. Wieder keine Bakterien auf meinen PLatten, jedenfalls nicht da, wo sie sein sollten, sondern auf der Negativkontrolle (Jaha!). Schreien (hilft), grübeln darüber wie viele Kilometer ich heute wohl wieder gelaufen bin, telefonieren, sich auf ein Bier verabreden, mit dem Gesicht ins Abendessen fallen und schlafen.
Morgen: Repeat?
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Dienstag, Januar 11, 2005
Ich kann so nicht arbeiten!
Nicht nur, dass meine Klonierung schon wieder nicht funktioniert hat und damit drei Tage fürn A... sind, nein, irgendjemand im Nachbarlabor muss auch noch Schnappi, das Krokodil in voller Lautstärke abspielen. Wie soll man denn da arbeiten? *grrr*
Woher kommt dieser Schrott? Kaufen etwa nur noch Kleinkinder Platten? Armes Deutschland!
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Sonntag, Januar 09, 2005
Bamberch
Endlich, nach 4 1/2 Jahren, habe ich es endlich geschafft, Bamberg zu besuchen, und ich bin tief beeindruckt. Selten habe ich eine so schöne deutsche Stadt gesehen. Allein die Lage, der Dom und die kleinen Gassen. Nett! Und gute Kneipen und Clubs gibt es auch. Wir waren erst um 5 Uhr morgens wieder in Bt nach einer sehr guten Big-Beat-Party in einem schönen Club (Es gab sogar Hamburger Astra-Bier!). Dort muss ich nochmal hin.
Gestern war dann nicht mehr soviel los, außer, dass ich sagen kann, dass viel Wein, Mensch-Ärger-Dich-Nicht und HipHop eine komische MIschung sind.
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Dienstag, Januar 04, 2005
Trippel, trippel und weg war ich
Heimlich, still und leise habe ich mich davon gemacht und bin von Eva und Malik zum Bahnhof eskortiert worden. Schnell ging alles, so schnell, dass die beiden mir Proviant und die Neon für die Reise besorgten, während ich das Ticket gekauft habe. Danke nochmals. Danke auch an all die anderen und speziell Tobi für die Unterkunft, es war ein schönes Sylvester.
Die Zugfahrt war weniger toll, da erstens Verspätung in Berlin (umgefallener Baum) und Verspätung in Leipzig (wegen, O-Ton, suizidgefährdeter Person, die entfernt wurde....sehr gefühlvoll, Deutsche Bahn!) und Nebensitzer ab Leipzig, der ein Bier nach dem anderen wegzischte.
Gut wieder hier zu sein.
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