Sonntag, März 28, 2004

London



Was für eine Woche! So viel gesehen. so viel erlebt, so viele Leute kennengelernt, so viel gegessen, jeden Abend weg und Unmengen von Geld ausgegeben. Ich mag London trotz seiner teuren, altmodischen und immer verspäteten U-Bahnen und der ewig getrennten Warm- und Kaltwasserhähne. Allein die eintrittsfreien Museen, die vielen Menschen, die bunten Häuser in Notting Hill, den plüschigen alten Pubs, die um halb 12 dichtmachen und im Gegensatz dazu die nette Sushibar auf der Kensington Church Street.
Die meiste Zeit habe ich eh nur in West-London sprich Kensington verbracht, weil da auch die Uni meiner Schwester ist und wir da auch immer ausgegangen sind. Auch nett ist das Castle auf der Portobello Road, Wagamama am Leicester Square oder bei Covent Garden, die belgische Muschelbude (auch Muschibude genannt) in der Nähe der SouthKen-Station usw, usw.
Gut war auch der Abend, als wir dann um viertel nach elf aus der kubanischen Bar in Paddington rausgeflogen sind und zu Nadja gegangen sind. Da wir noch einen Krug mit irgendeinem Cocktail hatten, hat sie ihn einfach mitgehen lassen und wir hatten dann noch eine lustige Unterhaltung mit einem Schweden über ulkige Vorurteile gegenüber Deutschen bzgl Organisation des Lebens und Werkzeugkisten. Und er hatte Recht!
Leider bin ich am letzten Tag schon leicht krank geworden und sitze nun hier in meinem Zimmer mit einem tierisch dicken Hals und bin zum Schweigen verurteilt, was mir sehr schwer fällt (Alle, die mich kennen, wissen wie schwer!) Und auf dem Rückflug saß sogar Oliver Bierhoff in dem Flugzeug.....naja auch solche Leute müssen verreisen.


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