Hilfe, da ist man mal 2 Monate weg und schon erkennen einen die Leute am Telefon nicht mehr! Boah!!
Sonntag, Mai 30, 2004
Freitag, Mai 28, 2004
"Was mache ich eigentlich in Schweden?"
haben sich bestimmt einige schon gefragt. Deshalb veröffentliche ich hier mal mein abstract. Wer nur Bahnhof versteht, dem kann ich nur sagen, dass weder ein dreibeiniges, 20äugiges Monster noch ein Klon meinerselbst dabei herauskommen wird.
Construction of an inducible expression system for hCYP2E1 in mammalian cells
The cytochrome P450 enzyme CYP2E1 is located in the ER membrane where it is involved in the metabolism of low molecular weight xenobiotica. The activity of CYP2E1 has been shown to generate high amounts of reactive oxygen species (ROS) and also to induce apoptosis. We want to establish a tightly regulated inducible expression system of this enzyme as a model system for how endogenously formed ROS can regulate the apoptotic machinery.
The expression system, which we will use, is based on the bacterial tetracycline-regulated repressor (TetR) together with a Flp recombinase-mediated DNA recombination into a single locus (a FRT locus). We have subcloned hCYP2E1 into a tetracycline regulated expression vector and transfected it into human embryonal kidney cells (293) containing a FRT site and TetR. Clones with hCYP2E1 integrated will be characterized in terms of regulation of CYP2E1 expression as well as enzyme activity. To assess the suitability of this 293 cell line as expression host we measure the cytochrome P450 reductase (CPR) activity. For an expression system with possibly higher CYP2E1 activity we will use a hepatoma cell line (C3A), which should have high CPR activity. These cells need to be manipulated to have a FRT site integrated as a single copy as well as to express the TetR. Accordingly, we have started to generate C3A cells to have a FRT site and TetR stably integrated in their genome.
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Welcome Jorrit!
Just have a look at my link-pictures!
Germans: It's in dutch, sorry!
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Mittwoch, Mai 26, 2004
Hochsicherheitslabor
Im Labor zu arbeiten kann gefährlich sein.....
Vor allem seit dem es hier in den letzten Monaten Anschläge gegeben hat. So hat zum Beispiel jemand Kaffee vergiftet, die Kuehlschränke vom Strom getrennt und Gashähne offengelassen. Dies alles wurde unter Sabotage abgehakt, die Sicherheitsbestimmungen verschärft und jemand Verdächtiges wurde aus dem Departement geworfen. Komische Geschichte. Immerhin reichte es aus, um auf Seite eins der U-Bahn-Zeitung Metro zu kommen.
Was diese Woche passierte, ist allerdings weniger erfreulich, sogar erschreckend. Irgendjemand hat an besagte Zeitung eine Morddrohung gegen eine Person (?) auf unserem Flur per email geschickt. Wieder Seite 1 in den Nachrichten und ausserdem arbeiten wir jetzt hier unter Bewachung. Den ganzen Tag sitzt und läuft mindestens ein Security-Guard auf unserem Flur herum und schaut uns bei der Arbeit zu. Ich fuehle mich beobachtet.
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Samstag, Mai 22, 2004
Comviq und Cola
Gestern abend, so gegen 20:00 schleppte ich mich müde aus dem Labor nach Hause. Und dann war auch noch meine Prepaid-Karte leer, und eine nette Stimme verkündete mir auf Schwedisch, dass ich doch bitte meine Comviq-Karte aufladen sollte. Also auf in den Kiosk, dem einzigen Ort hier, wo keiner Englisch spricht. In äußerst holprigen Schwedisch kaufte ich eine Karte und dann plötzlich kam mir ein Wortschwall entgegen. Ich verstand nur "Cola, Mars...chü kronor (geschrieben sju kronor = 7 Kronen)"??? Plötzlich verstand ich. Wenn man eine Telefonkarte kauft, bekommt man was im Wert von 7 Kronen umsonst! Ein wenig paralysiert stand ich dann vor dem Laden in der rechten die Dose in der linken die Karte. Ich habe wohl selten dümmer in meinem Leben ausgesehen als in dieem Moment.
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Freunde
Schön ist es, wenn man an einem total verregneten Tag den Briefkasten aufmacht und neben einer Mietmahnung (ähm, räusper) ein kleines Paket aus der Heimat rausfällt. Danke, dass da draussen jemand an mich denkt.
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